Stephan Hallmann - Photographien
Stephan Hallmann - Photographien

Zur Person

Geboren in Tübingen, Studium der Geschichte und Politischen Wissenschaften an der Universität Konstanz. Nach dem Studium Texter in einer Werbeagentur, dann freier Journalist bei Tageszeitung und Fernsehen. Ab 1986 aussenpolitischer Redakteur beim Zweiten Deutschen Fernsehen mit Berichten, Reportagen und Dokumentationen vor allem über den Nahen Osten, Afrika, Asien, Südamerika und die USA. Von 1991 bis 2008 Auslandskorrespondent des ZDF in Caracas, Mexico City, Washington und Istanbul. Daran anschliessend Reisen für das ZDF nach Haiti, Kuba, Chile, Ghana, Pakistan, Indien, China, die Türkei, Syrien, Irak, Ägypten, Libyen, den Libanon, Israel/Palästina, Spanien, Griechenland und Ungarn. Zuletzt 2017 Korrespondent in Rom.

Ich photographiere seit 40 Jahren. Als überzeugter Fernsehjournalist - überzeugt im Sinne der durchaus einzigartigen journalistischen Möglichkeiten, die das Fernsehen bietet - gehört meine Liebe dennoch dem einzelnen Bild. Ein Bild, das bedeutet im Gegensatz zu den am Auge vorbeiziehenden Fernsehbildern: ein Moment „angehaltener“, eingefrorener Wirklichkeit. Der Betrachter hat die Möglichkeit, ihn auf sich wirken zu lassen. Während die Filmkamera ihn um etwas herumführt, die Bewegung, die Geschwindigkeit dabei für ihn vorgibt, ist es bei der Photographie der Betrachter selbst, der um dieses Bild, das vor ihm „steht“, geistig herumgeht, seine Phantasie spielen lässt.

 

Der „eingefrorene Moment“ erlaubt eine intensivere Begegnung mit dem Bild, was immer es darstellt. Susan Sontag beschreibt in ihrem Essay „Über Fotografie“ sehr schön, weshalb Photographien einprägsamer sein können als bewegte Bilder: Das Fernsehen“, sagt sie, ist eine Flut aneinandergereihter Bilder, deren jedes das vorhergehende aufhebt. Jedes Standfoto ist ein privilegierter Augenblick, verwandelt in ein schlankes Objekt, das man halten und immer wieder betrachten kann."

In den vergangenen 25 Jahren habe ich mich auf meine Aufgaben als Reporter und Auslandskorrespondent für das deutsche Fernsehen konzentriert und die Photographie hintenan gestellt. Die Bilder, die in dieser Zeit nebenbei ent- standen, wanderten in den Schrank und blieben dort. Das möchte ich ändern und mich wieder stärker meiner alten und ursprünglichen Leidenschaft widmen, dem Bild. Poco a poco, wie es im Spanischen so schön heisst – möchte ich Bilder von Reisen, zu Themen und Projekten zeigen. Neue, aber auch ältere Photographien, die bisher noch nie „ans Licht“ gekommen sind.

 

Noch immer fehlt vieles, noch immer ist es ein Anfang. Die Themen stehen fest, aber es wird dauern, tausende von Diapositiven oder Schwarzweiss-Negativen zu sichten und zu digitalisieren. Und immer wieder kommen neue Projekte dazu. Aber, wenn die Photographien und der Blick auf Dinge und Ereignisse, für die sie stehen, Sie interessieren, dann haben Sie bitte weiterhin Geduld mit mir und dieser Website in ihren Anfängen.